Nachhaltigkeit im AuthenTikka

Nachhaltig handeln: Jeder Schritt zählt

In unser Heimat sind die Folgen von Klimawandel und Umweltverschmutzung besonders stark zu spüren. Wasserknappheit und unvorstellbare Müllberge zeigen die Kehrseite des modernen Indien in einprägsamen Bildern. Das sorgt für Umdenkmomente: Wir möchten selbst so nachhaltig wie möglich handeln.

Das funktioniert nur bedingt, wenn man authentische indische Küche in Hamburg anbieten will. Denn die Mango für das herrliche Lassi muss aus Indien eingeflogen werden und die Okraschoten für das Curry aus der Türkei. Also müssen wir bei AuthenTikka zum Teil Abstriche machen, was die CO2-Bilanz einiger unserer Zutaten angeht. Kokosmilch, Gewürze und manche Gemüse- und Fruchtsorten lassen wir aus fernen Ländern exportieren.

Wir denken jedoch, dass beim umweltbewussten Handeln jeder kleine Schritt zählt. Deshalb haben wir uns überlegt, wie wir viele kleine Schritte in die richtige Richtung machen können, um unseren ökologischen Fußabdruck zu verbessern. Zu unserem Nachhaltigkeitskonzept gehören:

  • Regionale Zutaten nutzen, soweit möglich
  • Lebensmittel selber herstellen
  • Fleisch aus artgerechter Tierhaltung
  • Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
  • Müll vermeiden
  • Foodwaste vermeiden

Lebensmittel selbst herstellen

Gutes Essen ist unsere Leidenschaft! Also bereiten wir so viele Lebensmittel wie möglich selbst zu, anstatt sie importieren zu lassen. Dazu gehören unter anderem Paneer, Pickles, Chutneys und Naan-Brote. In unsere Speisen kommen neben viel Liebe und Sorgfalt soweit wie möglich regionale Zutaten.

Mit regionalen Zutaten kochen

Am liebsten bereiten wir unsere Speisen aus regionalen Zutaten zu! Zugegeben, beim Kartoffel-Blumenkohl-Curry funktioniert das besser als beim Curry mit exotischen Okraschoten. Aber: Every step counts! Gemüse und andere Zutaten kaufen wir daher am liebsten direkt aus der Region ein.

Fleisch aus artgerechter Tierhaltung

Auf unserer Karte finden sich viele vegetarische und vegane Speisen, die eine niedrige CO2-Bilanz bieten. Bei unseren fleischhaltigen Gerichten achten wir darauf, mit Fleisch aus der Region zu kochen. So werden nicht nur die Lieferwege kurz gehalten, wir können uns auch selbst ein Bild davon machen, woher das Lamm oder das Hühnchen auf dem Teller kommt. Wir nutzen ausschließlich Lammfleisch, das Bio-zertifiziert ist; unser Huhn stammt aus artgerechter Tierhaltung.

Mit lokalen Partnern zusammenarbeiten

Wie beim Fleisch und Gemüse setzen wir auch bei anderen Produkten, die es im AuthenTikka gibt, auf regionales. Wenn wir Hamburger Unternehmen unterstützen, lernen wir nicht nur tolle Menschen kennen, sondern setzen auch auf kurze Lieferketten und damit weniger CO2-Ausstoss. Aktuell kooperieren wir mit Luicella’s Eis, Lütauer Fruchtschorlen, Fritz Kola, Ratsherrn Bier und Speicherstadt Kaffee. Besonders am Herzen liegt uns die Zusammenarbeit mit der Wasserinitiative Viva con Agua aus St. Pauli, die mit ihren vielfältigen Projekten gegen Wasserknappheit aktuell auch in Indien aktiv sind.

Müll vermeiden

Da wir viele Lebensmittel selbst zubereiten, sparen wir einiges an Verpackungs- und Plastikmüll. Obst und Gemüse kommen unverpackt direkt vom Großmarkt in unsere Küche. Viele Grundzutaten für unsere Gerichte können wir zudem in großen Gebinden kaufen, die prozentual weniger Verpackung benötigen als handelsübliche Portionen. Auch im Service wollen wir Müll sparen: Statt Papierservietten nutzen wir waschbare (und viel elegantere) Stoffservietten. Strohhalme fürs Lassi und unsere Cocktails gibt es nicht aus Plastik, sondern in einer kompostierbaren Variante. Und auch unsere Take-Away Boxen sind, so gut wie nur möglich, biologisch abbaubar.

Food-Waste vermeiden

Essen ist zu schade für die Tonne! Deshalb kann jeder Gast seine Reste selbstverständlich mit nach Hause nehmen - in einer eigenen Tupperdose oder unseren kompostierbaren Take-Away Boxen. Dennoch bleibt es manchmal nicht aus, dass wir uns mit den Mengen verkalkulieren. Daher verkaufen wir übrig gebliebene Portionen über die App To Good To Go - perfekt für hungrige Schnäppchenjäger, die noch dazu der Umwelt etwas Gutes tun wollen. Wenn danach noch etwas übrig bleibt, arbeiten wir mit der Organisation foodsharing zusammen, die das Essen abholt, fairteilt und vor der Tonne rettet.